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open vs. closed BIM


  • Datenaustausch über herstellerunabhängige Software (open BIM) oder proprietäre Formate (closed BIM)

open BIM

  • Nutzung offener, standardisierter Austauschformate (z. B. IFC)
  • Ermöglicht softwareunabhängige Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter
  • Förderung der Interoperabilität zwischen Systemen unterschiedlicher Hersteller
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Datenfluss
  • Unabhängigkeit von proprietären Softwarelösungen
  • Unterstützt offene Kollaboration über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes

Vorteile:

  • Interoperabilität zwischen Softwareprodukten verschiedener Hersteller
  • Integration weiterer Disziplinen und Anwendungsfälle möglich
  • Lebenszyklusübergreifende Konnektivität der Daten
  • Offene Schnittstellen ermöglichen flexiblen Datenaustausch
  • Transparente Dokumentation und nachvollziehbarer Informationsfluss

Nachteile:

  • Hoher Abstimmungsbedarf bei Schnittstellen und Datenstrukturen
  • Erfordert detailliertes Spezialwissen (z. B. IFC, BCF)
  • Implementierung abhängig vom Softwarestand und Herstellerunterstützung
  • Nicht alle relevanten Daten lassen sich vollständig in offenen Formaten abbilden
  • Support durch Softwarehersteller ist begrenzt

closed BIM

  • Verwendung proprietärer Austauschformate eines bestimmten Softwareherstellers
  • Datenaustausch nur innerhalb eines geschlossenen Software-Ökosystems
  • Hohe Kompatibilität innerhalb der gleichen Softwarefamilie
  • Abhängigkeit von spezifischen Tools und Lizenzmodellen
  • Geringerer Aufwand für Datentransfer und -konvertierung innerhalb eines Systems
  • Begrenzte Flexibilität bei der Integration externer Beteiligter

Vorteile:

  • Hohe Datenintegrität bei Nutzung eines einheitlichen Software-Ökosystems
  • Minimale geometrische Abweichungen, zuverlässiger Datentransfer
  • Geringerer Schulungsaufwand durch standardisierte Arbeitsweise
  • Zentrale Verantwortung bei einem Hersteller ermöglicht gezielten Support
  • Effizient bei konstantem Projektpartner-Setup

Nachteile:

  • Abhängigkeit von einem Hersteller (Vendor Lock-in)
  • Eingeschränkte Unterstützung offener Standards und Richtlinien
  • Geringe Interoperabilität mit anderen Softwarelösungen
  • Wechsel zwischen Tools oder Disziplinen ist erschwert
  • Proprietäre Datenformate schränken Transparenz und Flexibilität ein





Über diesen Beitrag

Erstellt am: 14.07.2025

ID: SZEFP5

Typ: Stichwort

Kategorie: bim